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Bis zum 16.07.2005 hatte ich ausschließlich Sensoren der Wetterstation “WS 2500PC von ELV im Einsatz. Seit dem 17.07.2005 zusätzlich die Vantage Pro 2 Wireless von Davis. Diese Sensoren habe ich -zusätzlich- an den selben Standorten angebracht. Für die Wetterberechnung werden -falls vorhanden- die “Vantage Pro Sensoren” dargestellt. Die Sensoren der Vantage sind wesentlich genauer, dazu sind die Ausleseintervale viel kleiner. Insgesamt sind die Daten viel genauer als bei den WS2500 PC Sensoren.
Auf dem Windmast, der ca. 6 Meter hoch ist, befinden sich die Sensoren für Solar, ET und Wind (Vantage). Temperarur/Luftfeuchte. Aus dem Solarwert wird anhand den Standortkoordinaten der Bewölkungsgrad errechnet, momentane Bewölkung”, sowie der Windsensor. Am Mast ist weiterhin ein Temperatur-Sensor angebracht, dessen Fühler mittels Außenkabel im Erdreich 50 cm tief eingegraben ist: “Bodentemperatur 50 cm (WS 2500 PC)”. Direkt neben dem Windmast befindet sich ein weiterer Mast. An diesem wird in 2 Metern Höhe in einem Wetterhäuschen seit dem 17.07.2005 die Temperatur Außen (Vantage) abgegriffen. Desweiteren befinden sich hier auch die Sensoren für UV und Regenmenge (Vantage).
Ein Temperatursensor, dessen Fühler sich am Grund in 1,70m Tiefe meines 50.000 Liter Koiteiches befindet: “Temperatur Teich (WS2500 PC) Meine Kois lieben Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad Celsius. Ab 27 Grad muss insbesondere Nachts auf den Sauerstoffgehalt geachtet und ggf. zugeführt werden, da das Wasser bei diesen Temperaturen diesen nicht mehr ausreichend binden kann. Im Winter können die Kois Temperaturen bis 4 Grad problemlos vertragen, unter 3 Grad wird es kritisch, 1 Grad ist tödlich.
Ein zusätzlicher Temperatursensor befand sich noch in einer luftigen Gartenlaube “Temperatur Garten”. Seit dem 21.6.05 befindet sich dieser Sensor in einem Wetterhäuschen auf 2 Metern Höhe. Da dies der DWD-Norm recht nahe kommt, liefert er nun die Werte für die “Temperatur außen”. Die historischen Werte des Sensors Temp. Garten bleiben in der Datenbank erhalten. In der Wetterübersicht wird er nicht mehr angezeigt, da die Werte denen der Temp. außen entsprechen. Seit dem 17.07.2005 wird die Temp. Außen vom eigenem Sensor am Windmast (ebenfalls im Wetterhäuschen) abgegriffen (siehe oben). Ich habe jedoch den WS2500 PC Sensor belassen und zusätzlich einen Vantage Sensor “Temp Hütte” für Vergleichsmessung angebracht.
Die Meßintervalle der Vantage-Sensoren betragen ca 12,5 Sekunden, Solar 1 Minute, Wind 2,5 Sekunden. Die Daten werden an die Basisstation gesendet und dort in einem Datenlogger gespeichert. Dort werden sie via USB am PC vom Programm Weather-Link und anschließend von WSWIN verarbeitet und ins Internet gestellt. Zusätzlich greift das Programm WeatherDisplay die Daten im Datenlogger ab und erstellt daraus das “Live-Wetter” Die Sensoren der WS2500 PC messen die Werte ca. alle 3 Minuten und senden diese per Funk an die Basisstation (WS 2500 PC). Alle ca. 3 Minuten sendet er den höchsten Wert an die Basisstation. Die Basisstation ist an den PC angeschlossen, die Daten werden mit dem Programm “WS-WIN” von Werner Krenn ausgewertet und im Internet mittels von mir erstellten HTML-Seiten veröffentlicht.
Die Außentemperatur “Temperatur Außen” wurde bis zum 20.6.05 zwischen den Sensoren “Temperatur Hof” und “Temperatur Windmast” gemittelt, um kurzfristige Einflüsse wie Sonnenschein oder Abschattung auszugleichen. Seit dem 21.06. aus einem Sensor, der in einem Wetterhäuschen untergebracht ist (Ehemals Temperatur Garten) und seit dem 17.07.2005 aus einem eigenen Vantage Sensor.
Der Regenmengensensor Vantage (der alte WS2500 PC ist nur noch zum Vergleich in Betrieb) erfasst Werte ab 0,2 mm bzw. l/m2. Um auch die Regendauer zu erfassen, ist ein Niederschlagserfassungs-Sensor in Kombination mit einem modifizierten Temperatursensor geschaltet, der “Regendauersensor” Diese Schaltung ist nur mit WS2500 PC Sensoren möglich, so habe ich diese belassen. Die Regendauer wird in der Wetterübersicht bei den Zusatzsensoren angezeigt, sowie -falls aktuell- unter dem Ticker der Wetterseite.
Die Bodensensoren für -5 cm, -25 cm und -50 cm (alle WS2500 PC), sowie + 5 cm (Vantage) runden die große Anzahl an Messstationen ab.
Funktionsweise des Regendauersensors:
Modifizierter Temperatursensor: Die beiden Fühlerkabel der Temperaturperle wurden mit 2 Widerständen bestückt, die Kabel verlängert und an ein Relais angeschlossen. Das Relais schließt den Stromkreis der Kabel, sobald eine Spannung vom Niederschlagserfassungs-Sensor anliegt. Bei geschlossenem Stromkreis misst der Sensor konstant +38,7 Grad, im offenen Zustand konstant -18,1 Grad.
Niederschlagserfassungs-Sensor: Dies ist ein Sensor, der durch entsprechende Kontakte auf der Sensoroberfläche kleinste Regenmengen (einige Tropfen reichen aus) registriert. Sobald Regen erkannt wird, legt er eine Spannung an den Ausgang, der mit dem Relais des Temperatursensors verbunden ist. Des weiteren schaltet sich eine Heizung an, die die Regentropfen verdunsten lässt. Sobald kein Regen mehr registriert wird (weil keiner mehr von oben nachkommt und die Oberfläche abgetrocknet ist, was sehr schnell geht), wird die Spannung abgeschalten.
Regendauersensor: Die verlängerten Kabel des Temperatursensors werden an das Relais angeschlossen. Bei Regen schaltet das Relais zu, damit ist der Stromkreis geschlossen und den Temperatursensor sendet +38,7 Grad an die Basisstation. Die PC-Software misst die Zeit in der die Temperatur +38.7 Grad gemessen wird als “Regendauer”. So lassen sich selbst geringste oder kürzeste Schauer registrieren.
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